SV-Erfahrungen sind von Vorteil

Am Mittwoch fand um 14.15 Uhr die Podiumsdiskussion zur Schülersprecherwahl in der Aula Haus 1 statt: Eine gute Gelegenheit, um die Bewerber*innen wirklich kennenzulernen. von Kundry Rymon

Tobender Beifall ertönt, als die acht Kandidat*innen die Bühne betreten: Cordt, Ella, Felix, Finn, Jasper, Lucia, Lukas und Marthas Wahlplakate hängen überall in der Schule. Doch die Bewerber*innen aus den Klassen 9 bis 12 einmal live zu erleben, ist doch etwas ganz anderes.

Die Schulsprecherkandidat\*innen 2017

Die Moderator*innen Sérgio, Johanna und Isabella führen durchs Programm. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der alle ´ ihren Namen, Alter, Stärken und Ziele angeben, zieht jeder Kandidat zwei bunte Karten, deren Fragen er beantworten muss. Wie beispielsweise: „Was möchtest du konkret an dieser Schule bewegen?“, „Was zeichnet die Kurt-Schwitters-Schule aus?“ oder „Was würdest du anders machen, wenn du noch einmal in der Siebten wärst?“
Im Anschluss müssen sich die Bewerber*innen zu konkreten Problemstellungen positionieren, indem sie sich zum Plakat „Ich stimme zu“ bzw. „stimme nicht zu“ stellen. Darunter sind beispielsweise Fragen wie „Muss die Verbindung von den Schülern in den Häusern gestärkt werden?“, „Ist es dir wichtig, dass die Schule den Titel ‚Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage‘ trägt?“ oder „Findest du, dass die Schule mehr geschlechtsneutrale Toiletten haben sollte?“ [Es gibt bereits eine im Schülerclub, Anm. d. Red.] Vertreter von beiden Seiten bekommen die Möglichkeit, ihre Positionierung zu begründen. Nach dieser halben Stunde bleiben etwa weitere 25 Minuten, in denen das Publikum fragen stellen kann, wie beispielsweise „Was stört dich in der Schule gerade am meisten?“, „Wenn du gewählt wärst: Was würdest du als allererstes tun?“ oder auch „Welches Tier wärst du?“

Durch diese konkreten Programmpunkte und gut gewählten Fragen konnten die Kandidat*innen deutlich machen, was ihnen wichtig ist und wofür sie stehen. Insgesamt war es daher wohl eine sehr gute Gelenheit, die Bewerber*innen kennenzulernen und einen umfassenden Eindruck von ihren konkreten Zielen und Motivation, ihren (politischen) Ansichten und nicht zuletzt ihrer Persönlichkeit zu bekommen. Ich finde, wirklich jede*r konnte sich gut darstellen. Und bei einer vollbesetzten Aula immer noch so selbstsicher zu wirken und kein Blackout zu bekommen, ist auch nicht ganz ohne. Vielen lieben Dank an die Organisator*innen! Und natürlich auch ein großes dickes Dankeschön an das Moderationsteam!

Jetzt liegt es an uns

Neben den beiden Moderatorinnen (l.) stehen die acht Schulsprecherkandidat\*innen: Cordt, Lukas, Jasper, Felix, Lucia, Martha, Ella und Finn (v. l. n. r.)

Sich vor vielen Leuten gut ausdrücken, einen kühlen Kopf bewahren und die Zuhörer mitreißen können sie alle, wie sich gestern gezeigt hat. Das ist schon einmal enorm wichtig – immerhin besteht die Hauptaufgabe des Schulsprecherteams darin, die Gesamtschülervertretung (GSV) zu leiten. Um dieses Gremium zu führen, ist es nach meiner Erfahrung von enormem Vorteil, es möglichst so gut von innen zu kennen wie einige der Bewerber*innen es tun. Außerdem wissen diese natürlich bestens über bereits angestoßene Projekte Bescheid und können sie zum Erfolg führen. Wobei dazu sicher jede der acht in der Lage wäre, ist denke ich deutlich geworden, wer sich bereits besonders intensiv mit SV-Arbeit auseinandersetzt, für die Schule engagiert und zuverlässig Verantwortung übernimmt.

Jetzt liegt es an uns Schüler*innen: Was in den nächsten zwei Jahren in der SV und an dieser Schule passieren wird, hängt stark vom Schulsprecherteam ab. Darüber werden wir morgen entscheiden. Ich drücke allen Kandidat*innen und der Schwitters die Daumen!

Die Podiumsdiskussion kannst du dir hier anschauen. Hier findest du außerdem die Wahlplakate der Kandidat*innen. Alles zum Thema auch unter dem Schlagwort „Schulsprecherwahl 2017“

Artikel lesen auf qurt.news

Kommentar verfassen