Das waren die Jugendmedientage 2016

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal bei den Jugendmedientagen dabei. f1rstlife-Redakteurin Katharina Becker gibt einen Eindruck in diese aufregenden drei Tage in Dresden.

Ende Oktober trafen sich junge Medienmacher aus ganz Deutschland in Dresden zu den Jugendmedientagen. Die Jugendmedientage sind ein bundesweiter Kongress, veranstaltet von der Jugendpresse. Von Donnerstag bis Samstag wurden Medien diskutiert und auch selbst gestaltet unter dem Motto „Medien- oder Märchenland“. Und so waren die Jugendmedientage 2016. Einige Impressionen.

© Jugendmedientage / Sebastian Stier

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Dantons Tod – Wir sind das Volk!

Kritik zur Laieninszenierung am 02.06.2016 im Kinder & JugendTheater MEINE BÜHNE

„Ihr Name, Bürger.“
„Die Revolution nennt meinen Namen.“

Am hinteren Bühnenrand stehen mehrere Jugendliche, vielleicht um die zwanzig, die meisten in langen, blauen Hosen und einem weiten Oberteil aus dem selben Stoff, in einer Gruppe zusammen. Weiße Gesichter mit dicken Augenbrauen, extragroßen Augen und feuerroten Lippen. Ein weißer Clown überragt die anderen von hinten, eine Frankreich-Fahne schwenkend. Am vorderen Bühnenrand steht Danton.

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Die WG-Kasse

Und dann kam ich rein und es war totenstill. Ich stellte meinen Koffer ab und schälte mich aus der Jacke. Puh!

Aber wenigstens Finn müsste doch auf jeden Fall zu Hause sein!

„Finn?“, rief ich. Keine Antwort. Na, der hörte ja nie! Unterhielt meist das ganze Haus mit seiner Rock-Musik – aber in diesem Moment konnte ich gar keine hören. Ich hielt kurz inne. Ich hörte etwas. Waren das etwa Stimmen? Seltsam, dachte ich, um diese Zeit schlafen die doch sonst alle noch. Abgesehen von Julian – aber das war doch Emmas lautes Organ, das sich da gerade überschlug:

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Das Polaroid

Mein Herz rast. Bum, bum bum, bum bum, bum. Scheiße. Der Sitz unter mir bebt. Von draußen schlagen sie gegen die vergitterten Scheiben und brüllen. Abdallah spuckt aus. Dreadlocks, wie immer komplett in schwarz und die Kapuze tief im Gesicht. Seine Handschellen blitzen. „Ruhe!“, schreit der kleine Polizist. Ich wühle in meiner Tasche: 22:22, Dienstag, 21. Juni 2016. Klar, genauso hatte ich mir die Mittsommernacht damals ausgemalt für diese blöde Hausaufgabe: „Schreiben Sie einen fiktiven Rückblick!“

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In fremden Betten

Ob Haustausch oder Couchsurfing – beim sogenannten Social Travelling geht es immer auch um die Möglichkeit preisgünstig zu verreisen.

Der Markt boomt mit zahlreichen Versionen des sogenannten Social Travelling. Bei manchen bezahlt man eine Mitgliedschaft, bei anderen nicht. Andere beinhalten eine Versicherung, manche nicht. Und wieder andere haben sich auf eine bestimmte Zielgruppe spezialisiert.

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Auf abendliche Zeitreise im Parlamentsviertel

Es ist Som­mer in Ber­lin – das be­deu­tet: Es ist Frei­luft­ki­no­zeit. Ak­tu­ell gibt es et­was Be­son­de­res: Je­den Abend, wenn die Dun­kel­heit her­ein­bricht, kann man über die Spree hin­weg ei­ne Film-, Licht- und Ton­pro­jek­ti­on er­le­ben. „Dem deut­schen Vol­ke – Ei­ne par­la­men­ta­ri­sche Spu­ren­su­che. Vom Reichs­tag zum Bun­des­tag“ heißt die et­wa 30-mi­nü­ti­ge In­stal­la­ti­on, die pro Abend zwei­mal hin­ter­ein­an­der an die Fas­sa­de des Ma­rie-Eli­sa­beth-Lü­ders-Hau­ses ge­strahlt wird. Sie zeigt die Ge­schich­te des Reichs­tags­ge­bäu­des und des Par­la­men­ta­ris­mus in Deutsch­land.

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